Uberblick der Konzeptionen der Felder in der Linguistik

Aspekte des Gebrauchs der Theorie der lexisch-semantischen Felder in der linguistisch-kognitiven Analyse. Lexisch-semantischen Felds "Geschwindigkeit und Tempo" in der modernen deutschen Sprache. Studieren der Konzeptionen der Felder in der Linguistik.

Ðóáðèêà Èíîñòðàííûå ÿçûêè è ÿçûêîçíàíèå
Âèä äèïëîìíàÿ ðàáîòà
ßçûê íåìåöêèé
Äàòà äîáàâëåíèÿ 20.09.2012
Ðàçìåð ôàéëà 287,7 K

Îòïðàâèòü ñâîþ õîðîøóþ ðàáîòó â áàçó çíàíèé ïðîñòî. Èñïîëüçóéòå ôîðìó, ðàñïîëîæåííóþ íèæå

Ñòóäåíòû, àñïèðàíòû, ìîëîäûå ó÷åíûå, èñïîëüçóþùèå áàçó çíàíèé â ñâîåé ó÷åáå è ðàáîòå, áóäóò âàì î÷åíü áëàãîäàðíû.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Aspekte des Gebrauchs der Feldtheorie in der linguistisch-kognitiven Analyse

1.1 Uberblick der Konzeptionen der Felder in der Linguistik

1.2 Aspekte des Gebrauchs der Theorie der lexisch-semantischen Felder in der linguistisch-kognitiven Analyse

1.3 Anwendung der Theorie der lexisch-semantischen Felder im Bezug auf den schongeistigen Text

Schlussfolgerung zum Kapitel 1

2. Sprachliche Reprasentation des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in der modernen deutschen Sprache

2.1 Asthetisch-sprachliche Besonderheiten des deutschen Expressionismus

2.2 Gebrauch der lexikalischen Einheit Geschwindigkeit und ihre Relationen zu den anderen sinnverwandten Wortern

2.3 Gebrauch der lexikalischen Einheit Tempo und ihre Relationen zu den anderen Wortern

Schlussfolgerung zum Kapitel 2

3. Sprachliche Reprasentation des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in den Programmwerken der deutschen Expressionisten

3.1 Sprachliche Reprasentation des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” am Beispiel der Erzahlung von K. Edschmid „Der todliche Mai

3.1.1 Das Mikrofeld „Bewegung mit hoher Geschwindigkeit“

3.1.2 Das Mikrofeld “Bewegung mit gema?igter Geschwindigkeit”

3.1.3 Das Mikrofeld “Bewegungslosigkeit“

3.1.4 Die Peripherie des lexisch-semantischen Felds

3.2 Sprachliche Reprasentation des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo”am Beispiel der Erzahlung von G. Heym „Jonathan“

3.2.1 Das Mikrofeld „Bewegung mit hoher Geschwindigkeit“

3.2.2 Das Mikrofeld “Bewegung mit gema?igter Geschwindigkeit”

3.2.3 Das Mikrofeld “Bewegungslosigkeit“

3.2.4 Die Peripherie des lexisch-semantischen Felds

3.3 Sprachliche Reprasentation des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” am Beispiel der Erzahlung von A. Doblin „Die Segelfahrt“

3.3.1 Das Mikrofeld „Bewegung mit hoher Geschwindigkeit“

3.3.2 Das Mikrofeld “Bewegung mit gema?igter Geschwindigkeit”

3.3.3 Das Mikrofeld “Bewegungslosigkeit“

3.3.4 Die Peripherie des lexisch-semantischen Felds

Schlussfolgerung zum Kapitel 3

Schlusswort

Literatur

Einleitung

Die Entwicklung der kognitiven Linguistik bestimmt die Formierung der Poetik. Poetik ist die Wissenschaft von den Mitteln, die einen bestimmten literarischen Stil konstituieren und die kunstlerische Welt pragen. Diese Wissenschaft konstituiert auch die mentale Realitat.

In letzter Zeit wachst das Interesse dafur, wie sich die Ergebnisse der Welterkennung von den Menschen nicht nur in der gesprochenen Sprache, sondern auch in den vom Kunstler vefassten Texten widerspiegeln.

Wir betrachten den schongeistigen Text als ein kompliziertes sprachliches und asthetisches Zeichen, in dem sich die Vorstellung des Autors von der Welt widerspiegelt und auf eine bestimmte Weise im auktorialen Sprachgebrauch zum Ausdruck kommt. Wir sind der Meinung, dass es sehr interessant ware, die Bedingtheit des auktorialen Sprachgebrauchs durch die Weltempfindung und Ansichten des Autors zu erforschen.

Das machen wir am Beispiel von literarischen Programmwerken der deutschen Expressionisten. In unserer Arbeit analysieren wir das lexisch-semantische Feld “Geschwindigkeit und Tempo” und seine Verbalisierungsmoglichkeiten am Beispiel der Kurzprosa von drei Autoren: K. Edschmid (“Der todliche Mai”), G. Heym (“Jonathan”) und A. Doblin (“Die Segelfahrt”). Die Wahl dieser Erzahlungen lasst sich dadurch begrunden, dass die Autoren in diesen Werken alle grundlegenden Kategorien der expressionistischen Asthetik im vollen Ma?e zum Ausdruck brachten.

In unserer Arbeit gebrauchen wir die linguistisch-kognitive Methode, weil sie eine neue Perspektive in der Losung der mit der Untersuchung des schongeistigen Textes verbundenen Probleme offnet.

Die kognitive Untersuchung hilft uns, die traditionelle Grenze zwischen der linguistischen und literarischen Analyse des schongeistigen Textes zu uberwinden, weil sie auf die Aufdeckung der Grundkonzeption des Autors des literarischen Werks und ihrer Verbalisierungsmoglichkeiten gerichtet ist.

Die Aktualitat unserer Arbeit besteht darin, dass in vielen expressionistischen Werken die Kategorie der Bewegung mit hoher Geschwindigkeit eine sehr wichtige Rolle spielt, besonders lasst sich das auf die expressionistische Kurzprosa projizieren. Die Sprache der expressionistischen Literatur ist noch nicht genug untersucht. Die meisten Literaturforscher beschaftigten sich mit der expressionistischen Lyrik. Dabei wurden die anderen Aspekte der expressionistischen Asthetik analysiert, z. B. tragische Weltanschauung usw.

Als Objekt unserer Untersuchung tritt solche linguistische Kategorie wie das lexisch-semantische Feld auf. Der Gegenstand unserer Untersuchung sind die Reprasentanten des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in den Werken der deutschen Expressionisten, ihr Zusammenhang mit der expressionistischen Asthetik und ihre Struktur.

Das Ziel unserer Erforschung ist, die Reprasentanten des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in den literarischen Programmwerken der deutschen Expressionisten zu analysieren.

Das von uns gesetzte Ziel hat folgenden Forschungsaufgaben bestimmt:

das Wesen und die Ursprunge von Theorie der Felder in der Linguistik zu bestimmen und zu rekonstruieren;

verschiedene Arten der sprachlichen Felder vergleichend zu charakterisieren;

die Besonderheiten der lexisch-semantischen Felder im Vergleich zu den anderen Arten der Felder zu analysieren;

asthetisch-sprachliche Besonderheiten des deutschen Expressionismus zu bestimmen;

die sprachlichen Reprasentation des lexisch-semantischen Felds „Geschwindigkeit und Tempo“ in den Programmwerken der deutschen Expressionisten zu untersuchen.

Den Erforschungskorpus bilden drei Erzahlungen von drei verschiedenen expressionistischen Autoren: K. Edschmid (“Der todliche Mai”, 1915), G. Heym (“Jonathan”, 1912 und A. Doblin (“Die Segelfahrt”, 1915).

Die Forschungsstruktur der Diplomarbeit ist durch die gestellten Aufgaben bedingt und entspricht deren Folge.

In unserer Untersuchung verwenden wir folgende Methoden: begrifflich-interpretative, kontextuelle, Analyse der Worterbuchsdefinitionen.

Die theoretische Bedeutsamkeit unserer Arbeit besteht darin, dass sie einen bestimmten Beitrag zur Erarbeitung der Methodik der Analyse des schongeistigen Textes macht.

Die praktische Bedeutsamkeit besteht darin, dass die Grundthesen dieser Arbeit bei der Untersuchung und Analyse der schongeistigen Texte in der Schule verwendet werden konnen.

Als theoretische Grundlage unserer Forschung dienen die Werken von A.W. Bondarko, L.M. Wassiljew, T.Ju. Ignatjewa, L.A. Nowikow, B. Baumann, B. Oberle u.a.

Die Arbeit besteht aus drei Kapiteln. Im ersten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen unserer Untersuchung anlaysiert: Aspekte des Gebrauchs der Feldtheorie in der linguistisch-kognitiven Analyse, die Arten der sprachlichen Felder und die Entstehung und Entwicklung der Theorie von lexisch-semantischen Feldern. Im zweiten Kapitel werden die asthetisch-sprachlichen Besonderheiten des deutschen Expressionismus und die Reprasentanten des lexisch-semantischen Felds „Geschwindigkeit und Tempo“ in der modernen deutschen Sprache untersucht. Im dritten Kapitel werden werden die Reprasentanten des lexisch-semantischen Felds „Geschwindigkeit und Tempo“ in den expressionistischen Werken im Anbetracht der expressionistischen Asthetik am Beispiel von drei oben genannten Erzahlungen untersucht. Die Bibliographie bilden 62 Quellen zusammen.

I. Aspekte des Gebrauchs der Feldtheorie in der linguistisch-kognitiven Analyse.

1.1 Uberblick der Konzeptionen des Felds in der Linguistik

Der Begriff des Felds hat seinen Ursprung in der Bestimmung der Sprache als eines Systems, das einen komplizierten Mechanismus darstellt. Selbst der Terminus “das Feld” kommt aus den Naturwissenschaften, er wird aber auch in allen linguistischen Wissenschaften benutzt. Die These wurde theoretisch von I. A. Baudoin de Courtenay [10. C. 34] und F. de Saussure begrundet. [31. C. 85]. In den weiteren Untersuchungen schrieben daruber E. Benvenist [8. C.142] und andere Autoren.

Dieser Terminus bedeutet in der Sprachwissenschaft die Gemeinsamkeit der inhaltlichen Einheiten, die einen bestimmten Bereich der menschlichen Erfahrung decken. Die Geschichte der Systemhaftigkeit der sprachlichen Felder begann mit der Paradigmatik und hat ihren Ursprung in der Antike, als der Mensch in seinem Bewusstsein “das Bild der Welt” konzentriert hat.

In der letzten Zeit spricht man in der Linguistik vom Feldprinzip als einer Form der Bedeutungssystematisierung. Hier wird die Anwendung des Begriffs “das Feld” in der Linguistik untersucht und dabei wird es als eine Gesamtheit von sprachlichen Einheiten (vor allem lexikalischen) betrachtet, die durch die Gemeinsamkeit des Inhalts verbunden sind und die begriffliche, gegenstandliche oder funktionale Ahnlichkeit der bezeichneten Erscheinungen widerspiegeln. [14. C. 25].

In der auslandischen Linguistik beschaftigten sich viele Forscher mit der Feldtheorie. Darunter sind vor allem O. Duchatschek und E. Ñoseriu zu nennen. In der russischen Linguistik waren in diesem Bereich solche Forscher tatig, wie E.W. Gulyga, E.I. Schendels, A.W. Bondarko, Ju.D. Apresjan, W.G. Admoni, G.S. Schur und andere.

E.W. Gulyga und E.I. Schendels untersuchten dieses Problem auf dem Material der deutschen Sprache. In ihren Arbeiten beschaftigten sie sich vor allem mit dem Problem der grammatisch-lexischen Felder. Die Kategorie des Felds in der Auffassung der grammatisch-lexischen Felder wird folgenderweise bestimmt: “Die Gemeinsamkeit der zusammenwirkenden Mittel bildet das System des grammatisch-lexischen Felds” [19. C.17].

Die Konzeption des Felds wird ausfuhrlich in der Monographie von G.S. Schtschur untersucht. Er strebt danach, die Grundkonzeption des Felds aufzudecken, die sowohl in der russischen, als auch in der auslandischen Linguistik existiert. Dabei deckt er die Ausgangsvoraussetzungen auf, die zur Entstehung des Begriffs „das Feld“ in der Linguistik fuhrten. G.S. Schur beschreibt die paradigmatischen, syntagmatischen, syntaktischen, grammatischen, funktional-semantischen, assoziativen und morphologischen Felder [35. C.46].

Bei der Interpretation der Feldstruktur unterscheidet man paradigmatische, syntagmatische und sogenannte gemischte Felder. “Im Wortschatz einer Sprache lassen sich, relativ zu einem Sprachstadium, verschiedene Strukturtypen unterscheiden; ein Typ ist das paradigmatische Wortfeld” [LdgL S. 200].

Die paradigmatischen Felder stellen verschiedene Typen der einfachen und komplizierten Paradigmen (lexischen, wortbildenden, morphologischen und syntaktischen) dar, die einen gemeinsamen kategorialen Kernpunkt haben. Mit diesen Typen von Feldern beschaftigten sich L.Wei?gerber und J.Trier.

J. Trier unterscheidet zwei Typen von Felder, die parallel miteinander existieren:

Begriffsfelder

Wortfelder

J. Trier definiert das Wortfeld als „eine Menge von sinnverwandten Wortern, deren Bedeutungen sich gegenseitig begrenzen und die luckenlos (mosaikartig) einen bestimmten begrifflichen oder sachlichen Bereich abdecken sollen“ [Bu?mann S.753].

Dieser weitgehend intuitiv vewendete Begriff wird unter syntaktischem Aspekt als Klasse paradigmatischer Elemente prazisiert.

Jedes von diesen Feldern lasst sich in elementare Einheiten (Begriffe oder Worter) teilen, die, den Mosaiksteinen ahnlich, die entsprechende Sphare des Begriffsfelds decken [44. S.430]. Diese Theorie wurde aber von vielen Forschern kritisiert, vor allem deswegen, dass J.Trier das Feld fur eine geschlossene Wortgruppe mit festen Grenzen hielt und die Bedeutung des Wortes als eine selbstandige Einheit ablehnte.

Die Konzeption von L.Wei?gerber ist der von J.Trier nah. Er auch hielt die Bedeutung des Wortes fur keine selbstandige Einneit, sondern fur ein rein strukturelles Element des Felds. Dabei unterscheidet er beide Termini “Wortfeld” und “Sprachfeld” [45. S.185].

Die syntagmatischen Felder werden in verschiedenen Typen von konkreten Syntagmen realisiert. Die Konzeption untersuchte in seinen Arbeiten W.Porzig. Den Ausdrucksmitteln nach verschiedenartige semantische Einheiten einer Sprache konnen aufgrund ihrer gemeinsamen Funktion in kompliziertere Kombinationen - gemischte Felder - verbunden werden. Das Gemeinsame, was fur mehrere Auffassungen charakteristisch ist, ist das Postulieren der gemeinsamen (linguistischen oder extralinguistischen) differenzialen Merkmale der Gruppen von Elementen, die als ein Feld betrachtet werden [43. C.28].

In den letzten Jahrzehnten unterscheidet man in der russischen und auslandischen Linguistik verschiedene Typen der Felder: funktional-grammatische, wortbildende, morphologische und andere. Dieser Differenzierung nach werden alle diese Typen der Wortfelder untersucht und ihre Stellung im Sprachsystem bestimmt. Dabei werden auch die Probleme des inneren Strukturierens des lexisch-semantischen Felds gelost.

Die moderne Konzeption des Felds in der Linguistik ist von I.A. Sternin zusammengefasst. Laut dieser Konzeption wird das Feld als semantische Ganzheit von gleichartigen und verschiedenartigen Elementen verstanden, die durch systemhafte Beziehungen verbunden sind. Dabei soll innen des Felds, das aus den Mikrofeldern besteht, die waagerechte und senkrechte Organisation vorhanden sein. Im Feld werden der Kern, der fur die Ausfuhrung der Feldfunktionen besonders geeignet ist, und die peripheren Komponenten ausgegliedert [32. C.22].

Der Kern wird durch die maximale Konzentration der feldbildenden Merkmale charakterisiert. Der Ubergang vom Feld zur Peripherie vollzieht sich allmahlich. Je weiter die Elemente des Felds sich vom Kern befinden, desto weniger intensiv sind die feldbildenden Merkmale. Ein Teil von ihnen kann sogar verschwinden [29. C.182].

Zwei oder mehrere Felder konnen sich durchkreuzen und die allmahlichen Ubergange bilden. Die Grenze zwischen dem Kern und der Peripherie ist verschwommen. Die Komponenten, die das Feld konstituieren, konnen zur Peripherie des einen Felds und zum Kern des anderen gehoren [14. C.27].

Die von I.A. Sternin ausgegliederten Merkmale des Felds lassen sich auch im Bezug auf die Kategorie der lexikalischen Bedeutung eines Wortes anwenden. Das zeugt davon, dass es sinnvoll ist, das Wort vom Standpunkt der Feldtheorie zu untersuchen [32. C.84].

In der Struktur der lexikalischen Bedeutung gliedert man verschiedene Makrokomponenten (denotative, konnotative, funktional-stilistische) und Mikrokomponenten (Seme) aus. Die denotative Komponente tragt in sich die gegenstandlich-begriffliche Information, die mit dem Widerspiegeln der extralinguistischen Realitat verbunden ist [32. C.84].

Die konnotative Komponente druckt das Verhaltnis des Sprechenden zum Gegenstand der Nomination in Form einer Bewertung aus [32. C.85].

Die funktional-stilistische Komponente beschreibt die Angehorigkeit des Wortes zu diesem oder jenem Funktionalstil. Alle Makrokomponente widerspiegeln die waagerechte Organisation der lexikalischen Bedeutung, die Seme - die senkrechte [32. C.85].

In der Bedeutung werden die Kernkomponenten und die peripheren Komponenten ausgegliedert. Die Kernkomponenten bilden die standigen, wesentlichen semantischen Komponenten und konstituieren die Grundlage der Paradigmen. Die peripheren semantischen Komponenten bedingen die semantische Entwicklung des Wortes. Die Grenze zwischen dem Feld und der Peripherie ist verschwommen. Die Bedeutungen der Worter konnen sich in einigen Semen unterscheiden, wobei sie in anderen Semen zusammenfallen. Das sind Synonyme und Antonyme [14. C.30].

In der weiteren Entwicklung der Feldtheorie wurden verschiedene syntaktische Komplexe als Felder betrachtet Der Terminus “das syntaktische Feld” wurde von W. Porzig eingefuhrt. Anfanglich bezeichnete man mit diesem Terminus Wortverbindungen und syntaktische Komplexe, in denen die Moglichkeit der syntaktischen Vereinbarkeit zu beobachten war [44. S.75].

W. Porzig versuchte die Sinnverbindungen der Worter zu bestimmen, die in einem konkreten Sprachsystem existieren. Dabei untersuchte er die elementaren semantischen Felder unter dem dynamischen Aspekt. Bei solcher Auffassung versteht er unter dem semantischen Feld Wortverbindungen und syntaktische Komplexe, in denen die Moglichkeit der gesetzma?igen semantischen Vereinbarkeit von diesen oder jenen Lexemen mit bestimmten Klassen zu beobachten ist [44. S.76].

L. Wei?gerber versteht das syntaktische Feld als die Gesamtheit der Strukturmodelle des Satzes, die durch die Gemeinsamkeit der semantischen Zielsetzung verbunden werden [ËÝÑ C.53].

Den bedeutendsten Beitrag zur Entwicklung der Lehre von dem funktional-semantischen Feld leistete A.W. Bondarko. Der Terminus “das funktional-semantische Feld” wurde zum ersten Mal im Buch “Theorie der morphologischen Kategorien” verwendet [12.Ñ.52].

Bei der Entwicklung der Theorie des funktional-semantischen Felds stutzte er sich auf die Ansichten von I.I. Meschtschaninow, der die Lehre von der Begriffskategorie grundete [27. C.27]. In seinen fruheren Werken nannte A.W. Bondarko das funktional-semantische Feld die funktional-semantische Kategorie [13. C.4].

A.W. Bondarko definiert das funktional-semantische Feld als eine zweiseitige (formal-inhaltliche) Einheit, die von grammatischen (morphologischen und syntaktischen) Mitteln einer konkreten Sprache und von mit ihnen zusammenwirkenden lexikalischen, lexikographischen und wortbildenden Elementen gepragt wird. Diese Elemente gehoren zur derselben semantischen Zone [12. C.40].

Zu den Leistungen des Wissenschaftlers gehort auch die Erarbeitung der strukturellen Typologie von funktional-semantischen Feldern auf dem Material der russischen Sprache.

Der Terminus “das assoziative Feld” wurde zum ersten Mal von Ch. Bally eingefuhrt. Er meinte darunter den unterschiedlichen Umfang von Assoziationen bei verschiedenen Menschen. Unter den assoziativen Feldern verstand er somit das Spiegelbild im Bewusstsein eines Menschen (als Reaktion auf bestimmte Worter) des komplizierten Systems von Verbindungen, das das Zentrum der ganzen semantischen Kette ist. Aber die Auffassung des assoziativen Felds als psychische Erscheinung bereitet viele Schwierigkeiten, weil verschiedene assoziative Gruppen verschiedene Herkunft haben [7. C.13].

1.2 Aspekte des Gebrauchs der Theorie der lexisch-semantischen Felder in der linguo-kognitiven Analyse

Die gro?te Verbreitung bekam die Theorie der lexisch-semantischen Felder nach der Veroffentlichung der Arbeit von G. Ipsen (1924). Hier wurde das lexisch-semantische Feld als die Gemeinsankeit der Worter bezeichnet, die uber eine gemeinsame Bedeutung verfugen.

Die Lexik wurde aber von Standpunkt der Theorie des lexisch-semantischen Felds erst anfangs des 20. Jahrhunderts eingehend interpretiert [1. C.4].

Es wurden zahlreiche Versuche unternommen, den Begriff “das semantische Feld” zu transformieren und etwas anders zu definieren. Auf diesem Gebiet waren R. Quillian (“die semantischen Netze”) [23. C.67], Ch. Fillmor (“frame”) [34. C.47], O.M. Woewudskaja (“das Koordinatensystem”) [17. C.22] tatig. Die Forscher streben danach, das optimale Modell zur Darstellung des Felds als einer Form der Bedeutungssystematisierung im System einer konkreten Sprache zu bestimmen [21. C.15].

Der Terminus „das semantische Feld“ wird in der letzten Zeit immer ofter durch andere Termini ersetzt: „das lexische Feld“, „die synonymische Reihe“, „das lexisch-semantische Feld“ u.a. Jeder von diesen Termini gibt den Typ der sprachlichen Einheiten, die zum Feld gehoren, und den Verbindungstyp zwischen ihnen genauer an. Trotzdem werden der Terminus „das semantische Feld“ und andere Termini in vielen Arbeiten als Synonyme verwendet.

L.M. Wassiljew gebraucht den Terminus “die semantische Klasse” [14. C. 92], M.S. Rotowa zieht den Terminus “das lexisch-phraseologische Feld” vor. Dabei besteht sie darauf, dass man zum Feld auch die phraseologischen Einheiten der Sprache einschlie?en soll.

In unserer Arbeit gebrauchen wir fur die Bezeichnung des semantischen Felds den Terminus „das lexisch-semantische Feld“, weil wir der Meinung sind, dass dieser Terminus das obligatorische Feldcharakteristikum beinhaltet und dabei die lexikalische Herkunft seiner Bestandteile pragt. Als Bestandteile eines lexisch-semantischen Felds betrachten wir die Mikrofelder, der Theorie von T.A. Sternin entsprechend [32. C. 24].

Man muss extra betonen, dass manche Forscher die Termini “das lexisch-semantische Feld” und “das sprachliche Feld” als vollstandige Synonyme gebrauchen.

In der Linguistischen Enzyklopadie wird der Begriff des sprachlichen Felds folgenderweise definiert: “Das sprachliche Feld ist die Gesamtheit der Einheiten (vorwiegend der lexikalischen), die durch die Gemeinsamkeit des Inhalts, manchmal auch der formalen Merkmale verbunden sind und die begriffliche, gegenstandliche oder funktionale Ahnlichkeit der bezeichneten Erscheinungen widerspiegeln” [ËÝÑ C.15].

Eine der strengsten Definitionen wurde von E. Coseriu formuliert: „Das semantische Feld stellt in struktureller Hinsicht das lexikalische Paradigma dar, die bei der Segmentierung des lexischen Kontinuums in unterschiedliche Strecken entsteht, die den einzelnen Wortern der Sprache entsprechen. Diese Worter sind aufgrund der einfachen sinnunterscheidenden Merkmale einander gegenuber gestellt” [37. C.25]. Schon in dieser Definition verfolgen wir die Erwahnung der einfachen “sinnunterscheidenden Merkmale”, d. h. der Seme.

L.A. Nowikow betrachtet das semantische Feld als eine hierarchische Struktur, die „aus mehreren lexikalischen Einheiten besteht, die durch die invariante Bedeutung verbunden sind und eine bestimmte begriffliche Sphare in der Sprache widerspiegeln“ [28. C.3].

Im linguistischen Worterbuch „Krugosvet“ wird das Feld als eine Gesamtheit der sprachlichen Eineiten verstanden, die durch ein gemeinsames semantisches Merkmal verbunden sind. Anfanglich wurden als solche Einheiten die Einheiten der lexikalischen Stufe - Worter - betrachtet. Spater erschiånen in den linguistischen Arbeiten die Beschreibungen der semantischen Felder, die auch Wortverbindungen und Satze einschlo?en [www.krugosvet.ru].

In beiden Definitionen (von L.A.Novikov und aus dem Worterbuch “Krugosvet”) verfolgen wir die Erwahnung des gemeinsamen semantischen Merkmal (der invarianten Bedeutung). Das zeugt davon, dass diese Kategorie fur die Konzeption des lexisch-semantischen Feld sehr wichtig ist.

In den weiteren Untersuchungen stutzen wir uns auf die Definition von L.M. Wassiljew: “Mehrere lexikalische Bedeutungen, die mindestens eine gemeinsame semantische Komponente haben, bilden das lexisch-semantische Feld” [14. C.32].

Das lexisch-semantische Feld ist die Grundeinheit unserer Untersuchung. Es wird als ein dynamischer Begriffsbereich mit komplizierter Organisation betrachtet, der aus einzelnen, gegenubergestellten und voneinander abhangigen Elementen besteht. Die Bedeutung dieser Elementen kommt im Rahmen dieses ganzen Systems als einer Ganzheit zur Geltung” [14. C.32].

Die weitere Entwicklung von Theorie der semantischen Felder wurde in die Bahn seiner Klassifikation gelenkt. Damit beschaftigte sich z.B. L.M. Wassiljew. Er bringt semantische Wortklassen und semantische Felder auseinander, die auch die grammatischen Mittel der Sprache in sich einschlie?en konnen [15. C. 34].

Die einfachste Abart des semantischen Felds ist das paradigmatische Feld, dessen Einheiten die Lexeme sind, die zu einer Wortart gehoren und durch das gemeinsame kategoriale Sem in der Bedeutung verbunden sind. Solche Felder nennt man oft die semantischen Klassen oder die lexisch-semantischen Gruppen. [www.krugosvet.ru].

Die semantischen Klassen stellen mehr oder weniger komplizierte Gruppierungen der Worter dar, dessen Glieder durch den gemeinsamen Sinn (die invariante Bedeutung) verbunden sind. Daraus folgt, dass L.M. Wassiljew unter den semantischen Klassen das versteht, was man gewonlich das semantische Feld nennt [15. C.35].

In der Struktur des semantischen Wortklassen gliedert man auch die lexisch-semantischen Paradigmen aus. L.M. Wassiljew gibt fur sie folgenden Definition: „Die lexisch-semantischen Paradigmen sind relativ einheitliche, nicht geschlossene und zur Entwicklung fahige Gruppen der Worter oder ihre lexisch-semantischen Varianten, die um die Dominante durch die Gemeinsamkeit der lexikalischen Bedeutung verbunden sind. Sie sind durch die Beziehung der semantischen Ableitung verbunden und dienen der differenzierten Nomination“ [15. C.35].

Zwischeneinander sind die Einheiten durch systemhafte Beziehungen verbunden. Im Ganzen stellen die lexikalischen Einheiten, die zum lexischen Feld gehoren, ein Fragment „der semantischen Karte“ der gegenstandlichen Welt dar.

Die Theorie des lexisch-semantischen Felds verursachte verschiedene Standpunkte anlasslich ihrer Ursprunge und ihres Funktionierens. Einige Forscher hielten bei der Untersuchung fur das Wichtigste die strenge Chronologie der Entstehung und Entwicklung der Feldtheorie. Das ist die sogenannte historische Methode der Untersuchung dieser Theorie. Einer der Vertreter dieser Methode war A.I. Kuznetsow [25. C.62]. Einige von den Thesen dieser Theorie wurden von ihm eingenommen, die anderen abgelehnt, abhangig von ihrer historischen Auffassung.

Die anderen Forscher hielten fur die grundlegende Frage die Frage des Problems als solche. Das ist die sogenannte Methode der Problemuntersuchung. In den Arbeiten von A.A. Ufimtsewa [33. C.24], L.W. Wassiljew [14. C.83] und G.S. Schtschur [35. C.97] werden die Fragen der Zusammenwirkung von Begriff und Bedeutung angeschnitten. Unter den angeschnittenen Fragen sind fur sie die Fragen der psychischen und sprachlichen Realitat die wichtigsten.

Die dritte Gruppe der Forscher hielten beide Aspekte des Problems (historische Herkunft und Problemfragen) fur wichtig. Das ist die sogenannte historisch-problematische Methode der Untersuchung. Diese Methode konnen wir in den Arbeiten von M.M. Guchman sehen [20. C.163].

Trotz der vielen Methoden der Untersuchung der Feldtheorie einigen sich die Forscher dieses Problems daruber, dass das lexisch-semantische Feld die semantischen Verbindungen in der Sprache auf der Systemsstufe beobachten lasst. In einer von seinen Arbeiten hat G. S. Schtschur das gemeinsame semantische Merkmal des Felds “die Funktion” genannt [35. C.22]. Die ahnliche Begrundung der Organisation und des Funktionierens von lexisch-semantischen Feldern konnen wir bei M.M. Pokrowski [29. C.24], R.Meyer [41. C.359], J.Trier, W.Porzig und anderen Forschern finden.

R. Meyer gliedert drei Typen der semantischen Felder aus:

naturliche (Benennungen der Baume, Tiere, Korperglieder usw.)

kunstliche (Bennenungen der Bestandteile der Mechanismen usw.)

halbkunstliche (Fachsprache der Jager usw.).

Dabei gebraucht er fur die Bezeichnung des semantischen Felds den Terminus “das Bedeutungssystem” [15. C. 104].

Als klassisches Beispiel des semantischen Felds kann das Feld der Farbenbezeichnungen dienen, die aus einigen Farbenreihen besteht:

rot - rosa - rosig; blau - hellblau - blaulich - turkisfarben. Als gemeinsame semantische Komponente tritt hier `Farbe' auf [www.krugosvet.ru].

Das semantische Feld verfugt uber folgende Haupteigenschaften:

Das semantische Feld ist auf dem intuitiven Niveau dem Muttersprachler verstandlich und hat fur ihn eine bestimmte psychologische Realitat.

Das semantische Feld ist autonom und kann als ein selbstandiges Untersystem der Sprache ausgegliedert werden.

Die Einheiten des semantischen Felds sind durch diese oder jene systemhafte semantische Beziehungen verbunden.

Jedes semantische Feld ist mit den anderen semantischen Feldern verbunden und bildet im Zusammenhang mit ihnen das Sprachsystem. [www.krugosvet.ru].

Zugrunde der Theorie der semantischen Felder liegt die Vorstellung davon, dass in der Sprache mehrere semantische Gruppen existieren und dass die sprachlichen Einheiten zu einer oder mehreren von diesen Gruppen gehoren konnen. Der Wortbestand einer Sprache (die Lexik) kann als einen Zusammenhang von einzelnen Wortgruppen verstanden werden, die durch verschiedene Beziehungen verbunden sind: synonymische (prahlen - sich dick tun) oder antonymische (reden - schweigen). [www.krugosvet.ru ].

Die Elementen eines separaten semantischen Felds sind durch regulare und systemhafte Beziehungen verbunden. Daraus folgt, dass alle Worter des Felds einander gegenubergestellt sind. Die semantischen Felder konnen sich durchkreuzen oder ein Feld kann dem anderen vollig einschlie?en. Die Bedeutung jedes Wortes ist in dem Falle maximal vollig bekannt, wenn die Bedeutungen anderer Worter aus demselben Feld bekannt sind [www.krugosvet.ru].

Wir konnen zwei Farbenreihen vergleichen: rot - rosa und rot - rosa - rosig. Wenn man sich nur auf die erste Farbenreihe orientiert, konnen einige verschiedene Farbenhalbtone durch eine Lexem rosa bezeichnet werden. Die zweite Farbenreihe gibt uns mehr detaillierte Gliederung der Farbenhalbtone, d.h., dass dieselbe Farbenhalbtone schon mit zwei Lexemen rosa und rosig in Wechselbeziehungen gebracht werden [www.krugosvet.ru].

Eine separate sprachliche Einheit kann mehrere Bedeutungen haben und zu verschiedenen semantischen Feldern zugezahlt werden. Z.B. das Adjektiv rot kann zum semantischen Feld der Farbenbezeichnungen und gleichzeitig zum Feld gehoren, dessen Einheiten durch die verallgemeinerte Bedeutung `revolutionar' verbunden sind [www.krugosvet.ru].

Das semantische Merkmal, das dem semantischen Feld zugrunde liegt, kann auch als eine begriffliche Kategorie betrachtet werden, die auf diese oder jene Weise mit der menschlichen Realitat und seiner Erfahrung in Wechselbeziehungen gebracht wird. Das semantische Feld wird von den Muttersprachlern als eine selbstandige Verbindung empfunden, die mit diesem oder jenem Bereich der menschlichen Erfahrung in Wechselbeziehungen steht, d.h., dass es als psychologisch real empfunden wird [www.krugosvet.ru].

Wie es I.M. Kobosewa [22. C. 44], L.M. Wassiljew betonen, konnen sich die Verbindungen zwischen den lexikalischen Einheiten eines semantischen Felds ihrer „Breite“ und Spezifizierung nach unterscheiden. Besonders oft verfolgen wir in den semantischen Feldern die paradigmatischen Verbindungen (synonymische, antonymische, uber - und unterbegriffliche u. a.).

Wenden wir uns an die Beispiele an. Die Wortgruppe der Baum, der Ast, der Stamm, das Blatt usw. kann sowohl ein selbstandiges Feld pragen, das durch die Beziehung „Teil - Ganzes“ charakterisiert werden kann, als auch zum semantischen Feld der Pflanzen gehoren. In diesem Fall tritt das Lexem der Baum als Hyperonym fur solche Lexeme wie die Birke, die Eiche, die Palme.

Das semantische Feld der Redeverben kann in Form der synonymischen Reihen dargestellt werden: sprechen - eine Konversation fuhren - sich unterhalten; schimpfen - schelten - kritisieren; necken - auslachen - zum besten haben usw.

Als Beispiel des minimalen semantischen Felds des paradigmatischen Typs kann eine Gruppe von Synonymen dienen, z.B. eine Gruppe der Redeverben. Dieses Feld wird von den Verben sprechen, erzahlen, plaudern, schwatzen gebildet. Die Elementen des semantischen Felds der Redeverben sind durch das integrale semantische Merkmal 'Redeprozess' verbunden, aber ihre Bedeutung ist nicht identisch.

Die Einheiten dieses semantischen Felds unterscheiden sich in ihren differenzialen Merkmalen, z. B. 'gegenseitige Mitteilung' (sprechen), 'einseitige Mitteilung' (berichten). Au?erdem unterscheiden sie sich in ihren stilistischen, usuellen, derivativen und konnotativen Bedeutungskomponenten. Z.B. das Verb schimpfen verfugt au?er des Sems 'Sprechen' noch uber die konnotative Bedeutung - negative Expressivitat.

Das gemeinsame semantische Merkmal, das die Elemente von einem bestimmten semantischen Feld verbindet, kann in den anderen semantischen Feldern als differenziales Merkmal auftreten. Z.B. das semantische Feld 'Verben der Kommunikation' schlie?t in sich sowohl die Redeverben, als auch solche Verben, wie schreiben, telegraphieren usw. Als integrales semantisches Merkmal tritt hier das Merkmal 'Informationsmitteilung' und als differenziales semantisches Merkmal - 'Kanal der Informationsmitteilung' auf.

Zur Enthullung und Beschreibung der semantischen Felder werden ziemlich oft die Methoden der Komponentenanalyse und des assoziativen Experiments verwendet.

Die Besonderheiten der lexisch-semantischen Felder sehen die Forscher darin, dass die letzten mehr umfangsreich und mannigfaltig ihrem Bestand nach sind, als die lexisch-semantischen und thematischen Gruppen. Die begriffliche Begrundung des lexisch-semantischen Felds lasst auch die Nominationen einbeziehen, die unterschiedliche lexisch-grammatische Gestaltung in der Sprache haben. Deshalb kann ein lexisch-semantisches Feld aus den Wortern bestehen, die sowohl zu einer Wortart, als auch zu verschiedenen gehoren [28. C.45].

1.3 Anwendung der Theorie der lexisch-semantischen Felder im Bezug auf den schongeistigen Text

Das lexisch-semantische Feld im schongeistigen Text ist eine besondere Kategorie. In unserer Untersuchung beschaftigen wir uns mit den Verbalisierungsmoglichkeiten des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in den Programmwerken der deutschen Expressionisten, deshalb ist es sinnvoll, die Ausdrucksbesonderheiten des lexisch-semantischen Felds in den literarischen Texten eingehender zu analysieren [22. C. 108].

Als Hauptkomponente des schongeistigen Textes tritt die Konzeption, der Gedankengang des Autors auf. Der Autor bringt Konzeption seines Werks mit Hilfe der lexikalischen Mittel zum Ausdruck. Alle lexikalische Mittel, die der Autor in seinem Werk gebraucht, bilden das lexisch-semantische Feld des schongeistigen Textes. Das lexisch-semantische Feld des schongeistigen Textes ist ein kompliziertes, hierarchisch organisiertes System von semantischen Mikrofeldern, die das einheitliche semantische Feld des Textes konstituieren. Die Gestaltung des semantischen Felds in der Struktur des schongeistigen Textes wird von den kommunikativen Absichten des Autors bedingt [22. C.203].

Da der schongeistige Text ein kompliziert organisiertes System in allen Hinsichten darstellt, beinhaltet er die funktionalen lexisch-semantischen Segmente - die Mikrofelder, die den Text formal und synthetisch pragen [22. C.206].

Das semantische Feld des schongeistigen Textes ist dem lexischen System der Sprache isomorph, es stutzt sich auf es und ist dabei von der schopferischen Absicht des Autors abhangig. Das semantische Feld des schongeistigen Textes verfugt uber die Eigenschaften des Kunstlichen und Naturlichen, des Individualen und des Universalen [22. C. 207].

Die Aufdeckung des semantischen Felds im schongeistigen Text ermoglicht es uns nicht nur die Mikro -und Makrostruktur des schongeistigen Textes eingehender zu untersuchen, sondern auch den ganzen Text besser zu rezipieren, weil wir ihn als Resultat verstehen sollen, in dem die Konzeption des Autors zum Ausdruck kommt.

Der Gedanke des Autors entwickelt sich aus der anfanglichen Idee, indem er im semantischen Feld zum Ausdruck kommt. Jedes semantische Feld im schongeistigen Text ist der Trager des Sinnes, ein Teil des einheitlichen sinnlichen Ganzen [22. C. 208].

Schlussfolgerung zum Kapitel I

Im Kapitel I wurden verschiedene Anwendungsaspekte der Feldtheorien in der Linguistik untersucht.

Der Begriff des Felds steht im unmittelbaren Zusammenhang mit einer allgemeinen sprachwissenschaftlichen Tendenz, von isolierender, atomistischer Eunzelbetrachtung zu einer systembezogenen Betrachtungsweise der Struktur der Sprache uberzugehen;

In der auslandischen Linguistik beschaftigten sich mit der Feldtheorie solche Forscher wie O. Duchatschek, E. Coseriu, Ch. Fillmor. Ch. Bally und andere. Unter den russischen Wissenschaftlern, die in diesem Bereich tatig waren, sind vor allem E.W. Gulyga, E.I. Schendels, G.S. Schtschur und L.M. Wassiljew z-u nennen;

Bei der Interpretation der Feldstruktur unterscheidet man paradigmatische, syntagmatische und gemischte Felder;

Man unterscheidet auch folgende Typen der Felder: funktional-grammatische, wortbildende, morphologische, syntaktische, assoziative und lexisch-semantische;

Es wurden in der Linquistik zahlreiche Versuche unternommen, den Begriff „das lexisch-semantische Feld“ genauer zu definieren. Der Terminus „das lexisch-semantische Feld“ wird oft durch synonymische Termini ersetzt: „das lexische Feld“, „das sprachliche Feld“, „die synonymische Reihe“, „die lexisch-semantische Gruppe“ usw.;

Der verbreiteste Terminus ist der Terminus „das lexisch-semantische Feld“, weil er das obligatorische Feldcharakteristikum beihnaltet und dabei die lexikalische Herkunft seiner Bestandteile pragt;

Das lexisch-semantische Feld verfugt uber folgende Haupteigenschaften:

Das semantische Feld ist auf dem intuitiven Niveau dem Muttersprachler verstandlich.

Das lexisch-semantische Feld ist autonom und kann als ein selbstandiges Untersystem der Sprache ausgegliedert werden.

Die Einheiten des lexisch-semantischen Felds sind durch diese oder jene systemhafte semantische Beziehungen verbunden.

Jedes lexisch-semantische Feld ist mit den anderen semantischen Feldern verbunden und bildet im Zusammenhang mit ihnen das Sprachsystem.

Die Einheiten eines lexisch-semantischen Felds sind durch die intergrale

semantische Merkmale verbunden und unterscheiden sich durch die

differenziale semantische Merkmale;

Das lexisch-semantische Feld des schongeistigen Textes ist eine besondere

Kategorie. Es ist ein kompliziertes, hierarchisch organisiertes System von semantischen Mikrofeldern, die das einheitliche semantische Feld des Textes konstituieren. Die Gestaltung des lexisch-semantischen Felds in der Struktur des schongeistigen Textes wird von den kommunikativen Absichten des Autors bedingt.

Die Theorie der lexisch-semantischen Felder ist in der Linguistik besonders aktuell, weil sie eine relativ neue Forschungssphare darstellt. Das bezieht sich eindeutig auf die Reprasentanten der lexisch-semantischen Felder in den schongeistigen Texten. Das vollstandige Verstandnis der Idee des Autors ist ohne eingehende Analyse ihrer sprachlichen Reprasentation unmoglich. Die Theorie der lexisch-semantischen Felder stellt die unfangreichen Moglichkeiten, die Forschungen in dieser Richtung durchzufuhren.

II. Reprasentanten des lexisch-semantischen Felds “Geschwindigkeit und Tempo” in der modernen deutschen Sprache

2.1 Asthetisch-sprachliche Besonderheiten des deutschen Expressionismus

Die zeitlich auf die Jahre zwischen 1910 und 1925 festlegbare Epoche, die man als Expressionismus bezeichnet, verbreitete sich von Deutschland aus auf das europaische Ausland. Als Vorlaufer kann man Georg Buchner (1812-1837) und Frank Wedekind (1864-1918) betrachten. Stilistische Einflusse kamen von dem Schweden August Strindberg (1849-1912).

Der Expressionismus war die dominierende Bewegung der jungen Autoren, die in den letzten 20 Jahren des 19. Jahrhunderts geboren wurden. Sie stammten meistens aus dem burgerlich-intelektuellen Millieu [36. S.188].

In den politisch stabilen Jahren nach der Jahrhundertwende blickten diese jungen Intelektuellen hinter die Fassade der Gesellschaft, deren Moral fragwurdig geworden war und deren Wohlstand sich oft auf industrielle Ausbeutung zuruckfuhren lie? [36. S.188].

Sie standen dem technischen Fortschritt, aber auch dem Positivismus der Wissenschaften kritisch gegenuber und beobachteten mi?traurisch den wachsenden Einflu? von Militarismus und Patriotismus und deren gesellschaftliche Auswirkungen.

Die Vertreter dieser literarischen Bewegung protestierten gegen “das auf alten Autoritatsstrukturen fu?ende, selbstgenugsame wilhelminische Burgertum mit seinen ausgeholten Bildungsidealen” [Ml S. 145], gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem mit seinen imperialistischen Tendenzen und auch gegen eine zunehmende Industrialisierung und Mechanisierung des Lebens [Ml S. 145].

Visionen von Krieg, Revolution und Weltuntergang pragten die damalige Literatur und widerspiegelten die Stimmung der Zeit. “Immer wiederkehrende Themen sind Apokalypse, Sintflut und Gerichtstag” [36. S.189].

Die Suche nach einer neuen Humanitat bestimmte weitere asthetische Konzeptionen der expressionistischen Asthetik. Man wollte die Depression uberwinden. Die Expressionisten lehnte den Krieg und alle Gewalt ab und wandten sich „der Verbesserung der Welt durch pazifistisches Denken und intensiviertes Gefuhl zu“ [36. S.189].

Die expressionistische Darstellung der Wirklichkeit in ihren Werken wurde bis zur Extase gesteigert. In Folge der Kriegserschutterungen wurde vor allem der Begriff “Wandlung” zu einem immer wiederkehrenden Schlusselwort.

“Wandlung”, “Steigerung”, “Erneuerung” waren die zentralen Schlagworte der neuen Bewegung, vielfaltig beschworen, glaubig verkundet. Die Aufforderung “umzudenken”, (Reinhard Sorge, 1870 - 1938), sollte ein neues “geistiges” Zeitalter herauffuhren, einen neuen Menschen schaffen, empirischem Positivismus wie Materialismus ein neues geistbezogenes Lebensgefuhl entgegensetzen [38. S.11].

Die Kunst, in der Geist und Soff einander durchdringen galt als Weltbegleiterin einer neuen “Epoche der Geistigen” - Hoffnungen, Erwartungen, Glaubenssatze, vor mehr als einem Jahrhundert ausgesprochen. Kurt Pinthus (1887 - 1924) formulierte 1919 die neue Aufgabe des Kunstwerks: Es sollte zum Trager missionarischer Gesinnung werden und seine Zweckbezogenheit durch erhohte Spannung zur Faktizitat des Geistigen hin ausgleichen [43. S.26].

Nicht Reproduktion, sondern Produktion lautete die Forderung. Die neue Kunst sollte demaskieren und zugleich Neues stiften, den kritischen Blick auf die burgerliche Gesellschaft richten und der Divination, dem “inneren” Sehen, dem “Schauen” obliegen. Sie forderte Freiheit, Menschlichkeit und Teilnahme, wandte sich gegen Egoismus und Partikularismus und rief zu bruderlicher Hingabe auf.

Ahnlich wie zur Zeit des Naturalismus, nur umfassender fanden sich in ganz Deutschland junge Leute zusammen und bildeten in der Offentlichkeit aktive Zirkel. In der damaligen Zeit wurden zahlreiche, haufig kurzlebige, aber sehr bedeutende Zeitrschriften gegrundet. Die expressionistischen Autoren gaben lyrische Flugblatter heraus, Publikationsreihen, Jahrbucher und Antologien pamphletische Erklarungen, Manifeste, thesenhaft verknappte Aufsatze uber Fragen von Kunst und Gesellschaft heraus [39. S.544].

In Manifesten und programmatischen Aufrufen forderten die Autoren Wandlung und Besinnung auf das Wesentliche. Der Ton der expressionistischen Publikationsorgane war pathetisch, radikal, aufwuhlend und ganz auf Ausdrucksstarke - Expressivitat - gerichtet. Die expressionistischen Zeitschriften trugen au?erordentlich sprechende Namen: „Der Sturm“, herausgegeben von Herwarth Walden (1878-1941) und „Die Aktion“, herausgegeben von Franz Pfemfert (1879-1954), erschienen seit 1910 in Berlin, einem Sammelpunkt der Expressionisten [36. S.190]. In Leipzig erschienen „Die wei?en Blatter“, ab 1913 herausgegeben von Rene Schickele (1883 - 1940) und viele andere [39. S.544].

In unserer Arbeit analysieren wir die expressionistische Kurzprosa. Wahrend des ersten Weltkrieges trat die erzahlende Kurzprosa mehr in den Vordergrund als die Lyrik und das Drama. Schon 1912 fand sie in “Flut” eine erste, wenig beachtete Anthologie [Ml S. 146].

Es lasst sich ein deutlicher Eindruck uber die poetologischen Besonderheiten der expressionistischen Kurzprosa gewinnen. Man muss extra betonen, dass die deutsche Kurzprosa der deutschen Novelle gegenuber steht. Die wichtigsten Gestaltungsprizipien der deutschen expressionistischen Kurzprosa sind geringerer Umfang (im Vergleich zur Novelle), gedrangte, bundige Komposition, vezicht auf Illusion und Rahmen, oft offener Schlu?, Typisierung der Personen und Neutralisierung der Umgebung. Au?erdem ist fur die deutsche expressionistische Kurzprosa die Betonung der Bruchigkeit der Wirklichkeit und „das Bestreben, den Leser zu aktivieren und zu provozieren“ [Ml S.257].

Die deutschen Expressionisten konnten ihre asthetischen Ideen nur mit Hilfe von einer ganz spezifischen, von ihnen extra erfundenen Sprache am deutlichsten zum Ausdruck bringen.

Ein sehr wichtiges Charakteristikum des deutschen Expressionismus in der Literatur waren die sprachlichen Besonderheiten der expressionistischen Sprache. Die Sprache der expressionistischen Literatur ist - oft innerhalb des Werkganzen eines Autors - nicht einheitlich. „Sie ist sowohl extatisch gesteigert als auch Sektionsbefund; sowohl metaphorisch, symbolisch uberhoht als auch die traditionelle Bildersprache zerstorend“ [Ml S.146].

Eine der wichtigsten Besonderheiten der expressionistischen Sprache war vor allem Reihungsstil. Darunter versteht man die Aneinanderreihung kurzer Hauptsatze, die weder syntaktisch noch logisch miteinander verbunden sind. Dieses Mittel diente dazu, die Befindlichkeit des Sprechers auszudrucken, der die angetroffenen Teilaspekte der Wirklichkeit nicht mehr zu einem geordneten Ganzen verbinden kann, sondern dieser Wirklichkeit ratlos gegenubersteht.

Der traditionell zur Verfugung stehende Vorrat an Wortern und Satzmustern genugte den Expressionisten nicht mehr. Sie suchten mit gesteigertem Tempo, starker Rhythmisierung und Dynamisierung und vor allem mit ausdrucksstarkenneuen Wortschopfungen ihre chaotischen inneren Stimmungen auszudrucken. Neue Worter und Wortkombinationen sind aus dem Expressionismus zahlreicher aus irgendeiner anderen Epoche uberliefert [36. S.192].

Das Bemuhen um das Absolute, um “das Eigentliche” [36. S.191] stand im Vordergrund. Der Gebrauchscharakter der Sprache wurde durch bewu?tes Spiel mit dem Wort als Sinnelement uberwunden. Die Sprengung der konventionellen Formen geschah durch die sogenannte “Chiffrensprache” [36. S.191]. Als typisches Beispiel dafur kann die ersten zwei Zeilen aus dem bekannten Gedicht von August Stramm (1874-1915) „Patrouille“:

„Die Steine feinden

Fenster grinst Verrat“ [36. S.191].

Das bestehende Zeicheninventar wurde neuartig eingesetzt, z.B. wenn Wortmaterial, das bisher nur auf Belebtes angwandt wurde, nun die unbelebte Welt wiedergab, wie in Georg Trakls (1887-1914) Gedicht „Trubsinn“:

„Weltungluck geistert durch den Nachmittag.

Baracken fliehen durch Gartchen braun und wust“ [36. S.192].

Die Expressionisten postulierten in seinen Werken „ein Aufstand mit Eruptionen, Extasen, Ha?, neue Meschheitssehnsucht“ [36. S.192]. Das fand seinen Ausdruck „in der Zerschleuderung der Sprache zur Zerschleuderung der Welt“ [36. S.191].

Auf Ausdruck drangend, betont sie „Rhythmen“, die flie?en, hammern oder stauen konnen. [Ml S.146]. Zu registrieren sind als auffalendste Merkmale: Sprachverknappung, Ausfall der Fullworter, Artikel und Prapositionen ebenso wie Worthaufung (Accumulatio), nomimale Wortballungen und, was das Wichtigste ist, die Betonung des Verbs. Dynamisierung der Sprache durch eine Vielzahl an Verben der Bewegung war ein besonders wichtiges Merkmal der expressionistischen Sprache.

Erregung, Steigerung, Leidenschaft sind charakteristisch fur die Prosa von K. Edschmid. Verwirklichung von Freiheit als Flucht aus, als Protest gegen die Konvention, als Aufruhr gegen die “schamlose Selbstverstandlichkeit und Verbrauchtheit” [38. S.86] der Zivilisation sind die grundlegenden Kategorien seiner expressionistischen Asthetik.

Edschmids Werk ist so umfangreich wie unkommentiert, vor allem sein Fruhwerk ist von literarischer Bedeutung. Edschmid schrieb wohl die ersten expressionistischen Novellen, „extravanante Themen in hochstilisierter Sprache“ [Autorenlexikon S.179].

Die Werke von K. Edschmid verkundeten einen Aufstand mit Eruptionen, Ekstasen, Ha?, neue Menschheitssucht, „mit Zerschleuderung der Sprache zur Zerschleuderung der Welt“ [36. S.192].

Statt Detailltreue und Sensibilitat bestimmen das Monumentale, das Grobe und das Ha?liche die Prosawerke von K. Edschmid. Mit diesen Werken wollte man die Gesellschaft “wachrutteln” und zur Veranderung aufrufen. Die Darstellung des Schrecklichen und grausamen schockierte faszinierte die Gesellschaft zugleich. Sie eroffnete der Phantasie neue Spiel-und Freiraume.

Das Schaffen von G. Heym (1887 - 1912) beschrankte sich auf nur wenige Jahre literarischer Produktivitat. Trotzdem gehorte er zu den begabtesten und charakterstischsten Dichtern des Expressionismus. In seinen Werken forderte G. Heym eine “Uberwindung” der Wirklichkeit durch die Entfesselung emotionaler subjektiver Energien und zerri? den Zusammenhang zwischen Erscheinung und “Wesen”. Er meinte, dass man die Wirklichkeit “durch den Geistes Bohkraft, Beweglichkeit, Klarungssucht, Beweglichkeit und Explosivkraft des Geistes” [39. S.545].


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