Die Natur und der Schutz der Umwelt in Deutschland

Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Erhaltung und Schutz biologischer Vielfalt. Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Natur. Natur und Nationalparks Deutschlands. Natur und Naturschutz Staat: Gewasser, Pflanzenwelt, Tierwelt, Die Walder.

10.06.2010
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1. Der Umweltschutz in Deutschland
1.2 Abfallwirtschaft
1.3 Erhaltung und Schutz biologischer Vielfalt
1.4 Gewsserschutz
1.5 Meeresumweltschutz
1.6 Bodenschutz
1.7 Luftreinhaltung
2. Mensch und Natur
2.1 Vielfalt des Lebens
2.2 Pflanzen
2.3 Tiere
2.4 Mensch
3. Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Natur
4. Natur und Nationalparks Deutschlands
4.1 Nationalparks in Deutschland
5. Natur und Naturschutz Weirusslands
5.1 Gewsser
5.2 Pflanzenwelt
5.3 Tierwelt
5.4 Die landwirtschaftlichen Nutzflchen
5.5 Die Wlder
1. Der Umweltschutz in Deutschland
Eine gezielte Umweltpolitik wird in Deutschland seit den siebziger Jahren betrieben. Auslser war auch das wachsende Bewusstsein der Bevlkerung fr die Themen des Umweltschutzes, was mit dem Entstehen einer kologischen Bewegung deutlich wurde. In vielen Teilen Deutschlands entstanden Brgerinitiativen und Umweltschutzverbnde wie Greenpeace sowie Forschungsinstitutionen wie das Freiburger koinstitut.
1986 wurde schlielich das Bundesministerium fr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geschaffen. Es ist innerhalb der Bundesregierung verantwortlich fr die Umweltpolitik des Bundes. Ihm untersteht u.a. Umweltbundesamt in Berlin. Auch die Bundeslnder haben Umweltministerien.
1.2. Abfallwirtschaft
Im Zentrum der Abfallwirtschaftspolitik in Deutschland steht die Produktverantwortung. Damit sollen bereits in der Produktionsphase von Gtern die Voraussetzungen geschaffen werden fr die effektive und umweltvertrgliche Abfallvermeidung. Hersteller mssen ihre Erzeugnisse also so gestalten, dass bei der Produktion und beim spteren Gebrauch das Entstehen von Abfllen vermindert und eine umweltvertrgliche Verwertung und Beseitigung der Reststoffe ermglicht wird.
Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz von 1996 setzt diese Politik in die Tat um.
Mit dieser Politik ist es Deutschland gelungen, weltweit die hchsten Verwertungsquoten zu erzielen. Jeweils mehr als die Hlfte aller Siedlungs- und Produktionsabflle werden bereits jetzt verwertet. Bei einzelnen Abfllen liegen die Recyclingquoten weit hher, wie z.B. bei Verpackungen 77%, bei Batterien 66%, bei graphischen Papieren 83%. Bei Getrnkeverpackungen hat die neu eingefhrte Pfandpflicht den Mehrweganteil bereits stabilisiert.
Neue Rechtsvorschriften, wie das Altfahrzeuggesetz, die Gewerbeabfallverordnung, die Altholzverordnung und die noch 2004 in Kraft tretende Vorschrift fr Elektro- und Elektronikaltgerte werden Abflle weiter vermeiden und die Verwertungsquoten ansteigen lassen.
1.3. Erhaltung und Schutz biologischer Vielfalt
In Deutschland sind rund 45.000 Tierarten und ber 30.000 Arten der hheren Pflanzen, Moose, Pilze und Algen. Sehr viele Arten sind stark gefhrdet oder vom Aussterben bedroht. D. fhrt stndig Monitoring durch, seit 1970 wurden mehr als 140 Parks davon 12 Nationalparks geschaffen. Hier bewahrt man Flora und Fauna vor Zerstrung oder negativer Vernderung.
1.4. Gewsserschutz
Zentrale Aufgaben der Gewsserschutzpolitik in Deutschland sind:
das kologische Gleichgewicht der Gewsser zu bewahren oder wiederherzustellen;
die Trink - und Brauchwasserversorgung zu gewhrleisten und alle anderen Wassernutzungen, die dem Gemeinwohl dienen, langfristig zu sichern.
Die aktuelle Gewsserschutzpolitik ist vor allem darauf gerichtet, die Belastung des Grundwassers und der Oberflchengewsser mit gefhrlichen Stoffen, z. B. mit giftigen, schwer abbaubaren organischen Stoffen und mit einigen Schwermetallen zu verhindern sowie durch verschrfte Anforderungen an kommunale und industrielle Klranlagen.
1.5. Meeresumweltschutz
Die Nutzung der Weltmeere war lange mit dem Irrglauben an die Unerschpflichkeit der Ressourcen und ihre grenzenlose Regenerationsfhigkeit verbunden. Die Folgen sind hohe kologische Risiken und erhebliche negative Auswirkungen auf die Meeresumwelt.
Gefhrdungen ergeben sich vor allem durch Eintrge persistenter - d.h. im Wasser nicht oder nur schwer abbaubarer - Schadstoffe und bermiger Nhrstoffeintrge ber die Flsse sowie den weitrumigen Transport von Schadstoffen ber die Atmosphre.
Erfolge im Meeresumweltschutz lassen sich nur durch intensive internationale Zusammenarbeit auf regionaler und weltweiter Ebene erreichen. Die Bundesrepublik Deutschland ist daher Vertragspartei aller einschlgiger bereinkommen.
1.6. Bodenschutz
Die Neubildung eines Zentimeters Boden dauert 200 bis 300 Jahre. Erfllt solche Funktionen:
Lebensgrundlage und Lebensraum fr Mensch, Flora und Fauna;
Abbau und Umbau von Stoffen, einschlielich des Abbaus von Schadstoffen;
Speicherung und Filterung von Wasser;
Standort fr die wirtschaftliche Nutzung, fr Siedlung, Verkehr und Freizeit;
Produktionsgrundlage fr die Land- und Forstwirtschaft, fr Gartenbau und Rohstoffgewinnung;
Die natrlichen Bodenfunktionen gehen durch Bodennutzungen, die zur Bebauung oder anderweitiger Versiegelung des Bodens fhren, weitgehend verloren.
Der Schutz der Bden wurde lange Zeit indirekt geregelt ber Bestimmungen zur Luftreinhaltung, zur Abfallbeseitigung und zur Anwendung von Dnge- und Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Mit der Bodenschutzkonzeption von 1985 hat die Bundesregierung erstmals einen Handlungsrahmen geschaffen fr den Ausgleich der vielfltigen Nutzungsansprche an den Boden, zur Abwehr von Schden und zur Vorsorge auch gegen langfristige Gefahren und Risiken.
1.7. Luftreinhaltung
Die Luft in Deutschland ist von Schadstoffen belastet, wie in anderen Industrielndern. Rund 64 Prozent der Bume sind schwach bis deutlich geschdigt, lediglich 36 Prozent gelten als gesund.
Gegen die Luftverschmutzung wurde ein umfassendes Programm entwickelt. Luftverunreinigungen werden schon an der Quelle erfasst und drastisch abgebaut. So werden z.B. die Schadstoffe, die aus Kraft- und Fernheizwerken sowie mit Autoabgasen in die Luft gelangen, durch Filter bzw. Katalysatoren zum groen Teil zurckgehalten.
2. Mensch und Natur
2.1. Vielfalt des Lebens
Millionen Arten von Tieren und Pflanzen, Einzelnern, Pilzen und Bakterien besiedeln die Erde. Wie viele, ist nicht genau bekannt. Sicherlich ist erst ein Bruchteil aller Arten auf unserem Planeten beschrieben. Besonders viele noch unbekannte Arten vermuten die Forscher im Kronendach des Regenwaldes und in der Tiefsee - beides noch weitgehend weie Flecken auf der Landkarte der Systematiker. Aber sie stehen im verzweifelten Wettlauf mit der Zeit, denn die Regenwlder schrumpfen von Jahr zu Jahr schneller. Wenn man die sterile Monotonie einer modernen Agrarsteppe mit der Komplexen Farben-, Formen- und Artenvielfalt des sdamerikanische Regenwaldes vergleicht, dann kann man ermessen, was wir mit der rcksichtslosen Ausbeutung dieser Ressourcen aufs Spiel setzen. Wir beginnen gerade erst die Biodiversitt unseres Planeten besser zu verstehen.
2.2. Pflanzen
Die grnen Pflanzen und die Blauanlagen (Cyanobakterien) sind dank ihres Blattfarbstoffs Chlorophyll in der Lage, die Sonne direkt als Energiequelle zu nutzen, um aus Wasser und Kohlendioxid Zucker herzustellen. Diese Photosynthese liefert fast alle Energie fr das Leben auf der Erde (und ber die fossilen Brennstoffe auch fr Industrie, Verkehr usw.) Durch sie wird Energie gebunden, Biomasse produziert und Sauerstoff fllt sozusagen als Abfallprodukt an. Die photoautotrophen, durch Photosynthese sich selbst ernhrenden, Lebewesen sind damit die Primrproduzenten fast jeden kosystems; von ihrer Photosynthese hngt das Leben aller heterotrophen, sich von anderen ernhrenden, Konsumenten und Zersetzer (Menschen, Tiere, Pilze usw.) ab. Die meiste Biomasse wird in den Meeren durch Algen und Plankton erzeugt. An zweiter Stelle stehen die hoch produktiven Regenwlder mit ihrem Artenreichtum, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Erdoberflche bedecken.
2.3. Tiere
Tiere sind, wie die Pflanzen, Teil der Biosphre. Diese ist der Teil des groen kosystems Erde, der von belebten Organismen gebildet wird. Sie stehen in stndiger Wechselbeziehung zu dieser Umwelt und prgen sie entscheidend mit. Im Unterschied zu Pflanzen knnen sich viele Tiere bewegen und ihren Lebensraum wechseln. Das bedingt eine grere Flexibilitt in ihrer Anpassungsfhigkeit. Sl knnen viele Tiere z.B. ihre Krpertemperatur kontrollieren, um wrmere oder khlere Gegenden aufsuchen zu knnen. Die Rolle von Tieren an Land und im Wasser ist, kologisch betrachtet, sehr unterschiedlich. In Landkosystemen berwiegen die Pflanzen, was ihre (Bio-)Masse und den Austausch von Stoffen und Energie mit der Umgebung angeht. In groen Wldern ist das besonders augenfllig. Dennoch gestalten auch Tiere diese Lebensrume entscheidend mit, z.B. in ihrer Rolle als Bestuber und Entsorger. Im Meer dagegen berwiegt die Biomasse der Tiere oft der des pflanzlichen Anteils, des Phztoplanktons. Dennoch knnen sich viele grere Tiere von den winzigen Algen ernhren, denn Letztere wachsen und teilen sich rasch.
2.4. Mensch
Vom waldbewohnenden Primaten, vom Jger und Sammler ber die Ackerbauern und Viezchter bis zum modernen Grostadtbewohner - wir Menschen haben eine mehrere Millionen Jahre lange Reise hinten uns. In vieler Hinsicht waren wir bei der Besiedlung der Erde und der Ausnutzung ihrer Ressourcen sehr erfolgreich. Keine Art hat das Antlitz der Erde so geprgt wie der Mensch. In Europa z.B. hat der Mensch seit dem Rckzug der Gletscher nach der letzten Eiszeit die Natur ganz mageblich beeinflusst. Das Aussterben von Wollnashorn und Mammut geht nach Meinung vieler Forscher auf das Konto der nacheiszeitlichen Jger. Auch ganze Landschaften hat der Mensch verndert. Schon im Mittelalter war z.B. der Flchenanteil des Waldes auf weniger als ein Drittel geschrumpft. Unter dem Druck der rasch wachsenden menschlichen Bevlkerung werden immer mehr Naturflchen in Nutzflchen fr Landwirtschaft, Wohn- und Industrieanlgaen umgewandelt. Erst allmhlich beginnen wir zu verstehen, wie empfindlich das kosystem Erde ist, und zu begreifen, dass wir ein Teil dieses Systems sind und uns nicht daraus auskoppeln knnen.
3. Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Natur
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt ist der Prozess der quantitativen und qualitativen Vernderungen in Wissenschaft und Technik. Sein Ziel ist es, neue wissenschaftliche Kenntnisse zu gewinnen, das heit die Naturgesetze immer tiefer zu erkennen, um sie technisch zu verwirklichen und in die Produktion einzufhren.
Durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt werden in der Produktion zwei wichtige Aufgaben gelst. Einerseits werden die bereits vorhandenen Maschinen und Technologien vervollkommnet, andererseits werden vllig neue Arbeitsmittel und Technologien entwickelt.
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt fhrt zu tief greifenden Vernderungen im Leben der ganzen Gesellschaft. In diesem Zusammenhang spricht man heute von der wissenschaftlich-technischen Revolution. Diese Revolution umfasst die ganze Welt, ohne auf Unterschiede in der Gesellschaftsordnung zu achten.
Ausgelst wurde die wissenschaftlich-technische Revolution durch groe Fortschritte in den letzten Jahrzehnten, besonders in Physik, Chemie, Biologie und Kybernetik. Die Wissenschaft ist zu einer unmittelbaren Produktivkraft geworden. Sie forscht vor allem, um Anwendungen in der Produktion zu ermglichen. In immer krzerer Zeit werden neue wissenschaftliche Ergebnisse in der Praxis genutzt.
Dazu ein Beispiel: Die Kybernetik wird bei der wissenschaftlichen Untersuchung von knstlicher Intelligenz angewendet. Im weitesten Sinn ist es ein Begriff fr die Fhigkeit einer Maschine, Funktionen des menschlichen Denkens zumindest teilweise nachzuahmen. Die Mglichkeit, eine derartige Maschine zu entwickeln, faszinierte die Menschheit seit langer Zeit. Durch die fortschreitende Entwicklung der modernen Wissenschaft werden immer leistungsfhigere Computersysteme erfunden. In der Praxis knnte die knstliche Intelligenz selbst die Krankheitssymptome, Krankengeschichte und Laboruntersuchungen eines Patienten analysieren und dem Arzt anschlieend eine Diagnose vorschlagen.
Der wissenschaftlich-technischer Forschritt hat die Richtung eingeschlagen, Umwelttechnologien zu entwickeln, um Produktion herzustellen, die umweltfreundlich ist.
Der Nutzung der Bodenschtze war lange mit dem Irrglauben an die Unerschpflichkeit der Ressourcen und ihre grenzenlose Regenerationsfhigkeit verbunden. Auch bei der Herstellung der Produkte wurde ihre Schadwirkung nicht bercksichtigt. Die Folgen sind hohe kologische Risiken und erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt. Der Mensch, der die Natur erobern wollte, der fest daran berzeugt war, dass er der Herrscher im Naturreich ist, muss jetzt das Leben auf der Erde und eigenes Leben retten.
4. Natur und Nationalparks Deutschlands
Deutschland liegt in der mitteleuropischen Zone der sommergrnen Laubwlder. Im NW - Deutschland herrschen, abgesehen von den Hochmooren, Eichen - Birken - Wlder vor. Auf sandigen Bden des Norddeutschen Tieflands dominiert ein Kiefern - Eichenwald. Von Menschen zerstrte Waldgebiete werden heute weitgehend von Heidegebieten eingenommen (Lneburger Heide). Die Waldgebiete der Mittelgebirge zeigen eine starke Artendifferenzierung. Vielfach folgen auf Buchenwlder Mischwlder (Buchen und Fichten). Die Kammlagen, vereinzelt mit Hochmoorbildung, sind vielfach waldfrei. Zum Typ der Bergmischwlder zhlt die Vegetation des von zahlreichen Niedermooren durchsetzten Alpenvorlandes; auf Kalkschotten findet sich hier auch die Kiefer. Die Mischwlder setzen sich in den nrdlichen Kalkalpen fort mit Buche, Bergahorn und Fichte, die bis zur natrlichen Waldgrenze in etwa 1800 m Hhe immer mehr in den Vordergrund tritt. ber dem Krummholzgrtel folgt die Zwergstrauchstufe, darber alpine Matten.
Der ursprngliche Bestand hat sich weitgehend verndert. Viele Grotiere sind ausgerottet (Auerochse), auf wenige Individuen beschrnkt oder werden nur noch in Naturschutzgebieten gehegt (Elch, Adler, Uhu, Luchs, Fischotter). Gemsen werden im Schwarzwald, Muffelwild in vielen Gegenden Deutschlands erfolgreich angesiedelt. Jagdbar sind u.a. Hirsch, Reh, Wildschwein, Feldhase. sehr vielfltig ist die Vogelwelt. Zahlreiche Kulturflchter werden durch Kulturvogel ersetzt. Der Fischbestand ging durch Verschmutzung und Erwrmung der Gewsser zurck.
4.1. Nationalparks in Deutschland
In 145 Parks, davon 12 Nationalparks hat Deutschland viele, zum Teil sogar noch versteckte Schtze zu bieten.
In Deutschland wurde im Jahr 1970 im Bayerischen Wald der 1. Nationalpark als Beitrag zum europischen Naturschutzjahr eingerichtet. Er befindet sich zwischen Bayerisch Eisenstein und Mauth entlang der Grenze zur Tschechischen Republik, Gre: 242,5 qkm.
1997 wurde der Nationalpark Bayerischer Wald zum grten Waldnationalpark Deutschlands entwickelt. Zwischen Kachel, Lusen und Falkenstein soll die Waldlandschaft in ihrer Ursprnglichkeit erhalten werden. Obwohl hier viel Forstwirtschaft betrieben wurde, stehen in einigen Teilen des Biosphrenreservats noch Urwlder, die weitgehend unberhrt bleiben.
Filze heien die Hochmoore, an denen Latschen, Moos- und Preiselbeeren und Sonnentau wachsen. Hier brten auch Wiesenpieper, Bekassine, Krickenten. An die 100 Vogelarten sind im Bereich des Bayerischen Waldes erkundet worden. Kohlmeise, Grauschnpper und Stieglitz sind anzutreffen, oder die sogar in den Alpen selten gewordenen Dreizehensprechte und Alpensingdrosseln. Greifvgel leben in der Nhe von Rot- und Schwarzwild, Rehen, Fuchsen, Dachsen, Edel- und Steinmardern.
Zwischen Buchholz im Norden und Schneverdingen im Sden liegt die Lneburger Heide (234 qkm). Von tiefrosa bis hellviolett, durchsetzt mit vereinzelten, seltsam geformten Wacholderbschen, erstreckt sich die Heide kilometerweit. Vor 150 Jahren sah dieser Landstrich noch vllig anders aus: eintnig, verarmt, wenig reizvoll - eine de Steppe, durch Menschenhand baum- und strauchlos. Das sollte ab 1909 anders werden, als man den Naturschutzpark Lneburger Heide grndete, den ltesten in Deutschland! Naturfreunde kaufen das Gelnde, um damit zu verhindern, dass es bebaut wurde. Das ist eine saftige Hgellandschaft, bestimmt von groen Wldern, durchsetzt mit fruchtbaren Ackerfluren.
Fauna und Flora: Zwergstraucharten wie Besenheide, Heidelbeere, Preiselbeere, Wacholder, Mischwlder mit Birken, Fichten, Eichen, Kiefern. 140 Spinnenarten, Wildbienen, Kfer, Heuschrecken, Schmetterlinge, Wildschwein, Rothirsch, Reh, Fuchs, Dachs, Marder, Iltis.
Die Nationalparks Harz und Hochharz waren frher Schatzkammern mit Silber und Gold, heute sind sie Naturparadiese und Wasserspeicher.
Ost- und Westharz sind seit 1992 zum Naturpark Harz zusammengeschlossen. Der Oberharz, Nordwestteil des Gebirges, erhebt sich markant aus dem Norddeutschen Tiefland. Steile und kurze Tler durchziehen ihn. Ausgehhlt ist er von Stollen und Schchten des mittelalterlichen Bergbaus. Im Osten prgen weite Hochflchen den Unterharz. Auch zergliedern steile Bachtler das Plateau.
Der niederschsische Teil des Hochharzes ist als Nationalpark ausgewiesen. Kernbereich ist 700-800 Meter hohe Plateau, das noch von einzelnen Erhebungen berragt wird.
Direkt um den Brocken liegt der Nationalpark Hochharz. Die dichten Fichtenforste werden allmhlich in naturnahe Wlder umgewandelt. Besondere Reichtmer sind die Moose und Flechten, die sonst nur in alpinen Zonen vorkommen.
Fauna und Flora: Wildkatzen, Muffelwild, Wanderfalken, Rotwild, Baummarder, Auerhhner, Spinnenarten, Moosbeere, Immergrn, Maiglckchen u.a.
5. Natur und Naturschutz Weirusslands
5.1. Gewsser
Es gibt in Belarus mehr als 20000 Flsse und Bche mit einer Gesamtlnge von etwa 91000 km und ca. 11000 Binnenseen, darunter 470 Seen mit einer Flche ber 0,5 km. Der grte See Belarus ist der Narotsch-See (79,2 km, grte Tiefe etwa 25 m). Mehr als die Hlfte der Wasserressourcen (56%) gehren zum Schwarzmeerbecken, die anderen zum Ostseebecken. Von wichtigster Bedeutung fr die Binnenschifffahrt sind die Flsse Pripjat, Dnepr, Neman, Beresina und Dna.
In Belarus wurden 145 Stauseen errichtet. Von besonderer Bedeutung ist der Vilejka-Stausee (75 qkm), der dem Wassersystem Wilejka-Minsk den Anfang gibt, durch dieses wird das Wasser der Wilejka zur Hauptstadt der Republik Minsk geleitet.
Die erneuerbaren Oberflchen- und Grundwasserressourcen reichen zur Deckung des gegenwrtigen und zu erwartenden Wasserbedarfs aus: die Flusswasserressourcen belaufen sich auf 57,9 km(3) / Jahr. Die in den Seen gespeicherte Wassermenge wird mit 6-7 km(3) und die der Stauseen mit 3,1 km(3) geschtzt. Die Wasserentnahme fr Haushalts- und Wirtschaftszwecke liegt nicht ber durchschnittlich 5-7 % von den jhrlich erneuerbaren Wasserressourcen.
5.2. Pflanzenwelt
Die Naturpflanzendecke Belarus nimmt etwa 70% der Landesflche ein. Es sind etwa 12000 Pflanzenarten vorhanden, darunter etwa 21000 hhere (Blten) Arten und mehr als 9000 niedere Arten (Algen, Moose, Flechten). Unter dem Schutz befinden sich mehr als 200 Pflanzenarten, die in das Rote Buch der Republik Belarus eingetragen sind. In den Wldern Belarus werden mehr als 60 Arten Heilkruter (300 t/Jahr) gesammelt, das sind etwa 1% der Ressourcen.
5.3. Tierwelt
Auf dem Territorium Belarus sind 457 Arten Wirbeltiere (darunter 73 Arten Sugetiere, 290 Arten Vgel, etwa 60 Arten Fische) und mehr als 20 Tsd. Arten der Wirbellosen beheimatet. Zu Jagdtieren gehren 22 Arten Sugtiere, 31 Arten Vgel und 1 Art Kriechtiere. Eine groe wirtschaftliche Bedeutung hat gewerblich betriebene Jagd von folgenden Tieren: Fuchs, Marder, Hase, Otter, Iltis, Hermelin, Elch und Wildschwein.
97 Arten Wirbeltiere und 85 Arten Wirbellose sind in das Rote Buch der Republik Belarus eingetragen.
5.4. Die landwirtschaftlichen Nutzflchen
Die landwirtschaftlichen Nutzflchen nehmen 45% des Territoriums der Republik ein, darunter 30% das Ackerland. Pro Kopf der Bevlkerung entfallen in Belarus 0,9 ha der landwirtschaftlichen Nutzflchen, darunter mehr als 0,6 ha Ackerland.
5.5. Die Wlder
Die Wlder nehmen 36% der Landesflche ein. Pro Kopf der Bevlkerung entfallen 0,7 ha Waldflchen und 111 m(3) Holzvorrte, was das mitteleuropische Niveau fast um das Doppelte bertrifft. In Belarus wachsen hauptschlich wertvolle Holzarten. Auf die Kiefern entfallen 52,9%, Tannen 10,5%, Eichen und andere Harthlzer - 3,8%, Birken 18,1%, Espen 2,3%, Erlen 9,6% der waldbedeckten Flche. Zugleich ist der Holzarten bestand noch nicht optimal. Unter Bercksichtigung der potentiellen Ertragsfhigkeit der Waldbden kann die Flche der Harthlzer um das 1,5- bis 2fache vergrert werden. Insgesamt ist das Waldpotential Belarus sehr gro, der jhrliche Holzzuwachs erreicht 25 Mio. m(3) bei einem tatschlichen Holzeinschlag von 10-11 Mio. m(3). Die mit Wald bedeckten Flchen sowie Holzvorrte im Stand und reife Bestnde vergrern sich. Der Wald ist nicht nur eine Holzquelle, sondern er erfllt vielseitige kologische Funktionen (Wasserschutz, Wasserregelung, Bodenschutz, Assimilation usw.) sowie sanitarhygienische, Rekreations- und Gesundungsfunktionen. Die belarussischen Wlder haben eine wichtige biosphrische Bedeutung und leisten einen groen Beitrag zur kologischen Stabilisierung in Ost- und Zentraleuropa.
Die Wlder des Landes sind Quelle betrchtlicher Naturressourcen wie honigtragende Pflanzen, Heilkruter, technische und andere wirtschaftlich nutzbare Pflanzen. Es werden in der Hauptsache Heidelbeeren, Moosbeeren, Preiselbeeren, Blaubeeren, rote Ebereschenbeeren, Holzbirnen, Schneeballbeeren gesammelt. Jhrlich werden in Belarus durchschnittlich etwa 1,5 Tsd. t Pilze, 0,4 Tsd. t Heilkruter, 34 Tsd. t Birkensaft, 15 Tsd. t Haselnsse, mehr als 20 Tsd. t Holzteer aufgekauft.
1. . ., . . . - /: - , 2004.
2. . ., . ., . . -. - .: - , 2004.
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  • . 18-78 . . . Railion Deutschland.

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